Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.

Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück,

Tel. 05431-2644

theaterwerkstatt@osnanet.de

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Neues aus der Theaterwerkstatt finden Sie hier!

 

"Klatschen Sie doch, wann Sie wollen": 

Programm 2019 / 20

(für Details, einfach die entsprechende Veranstaltung anklicken)

22.09.19 / 16.00 Uhr

28.09.19 / 16.00 Uhr

28.09.19 / 16.00 Uhr   Das Kinderensemble der Theaterwerkstatt: 

                                   "SPIELEN GEHEN oder Ein MELBORP kommt selten allein" 

                                          von Nicola Bongard

AUSVERKAUFT:

01.11.19 / 20.00 Uhr   Mirja Regensburg: "Im nächsten Leben werd ich Mann!" 

       

AUSVERKAUFT:

15.11.19 / 20.00 Uhr   Caterina Valente Show: "Bonjour, Kathrin"  

30.11.19 / 20.00 Uhr   Blömer // Tillack: "Auf die Plätze. Gedanken. Los!" 

06.12.19 / 19.00 Uhr   Die Stillen Hunde: "Dickens - das Weihnachtsmärchen"

13.12.19 / 20.00 Uhr   Ludger Abeln: "Weihnachten im Watt"  

11.01.20 / 20.00 Uhr   Michael Feindler: "Artgerechte Spaltung"

24.01.20 / 20.00 Uhr   Slammer Filet: "Poetry Slam in der Theaterwerkstatt" 

AUSVERKAUFT:

07.02.20 / 20.00 Uhr   La Signora: "Meine besten Knaller. Best of..." 

28.02.20 / 20.00 Uhr   Stefan Waghubinger: "Jetzt hätten die guten Tage kommen können"  

14.03.20 / 20.00 Uhr AUSVERKAUFT

Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Der Gockel"

15.03.20 / 20.00 Uhr   

Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Der Gockel"

18.03.20 / 20.00 Uhr   

Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Der Gockel"

20.03.20 / 20.00 Uhr   

Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Der Gockel"  

 

21.03.20 / 20.00 Uhr   

Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Der Gockel"

28.03.20 / 20.00 Uhr   

Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Der Gockel" 

29.03.20 / 20.00 Uhr   

Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Der Gockel"   

24.04.20 / 20.00 Uhr   Philipp Scharrenberg: "Germanistik ist heilbar"

15.05.20 / 20.00 Uhr   Anne Folger: "Selbstläufer" 

 

 

Sonntag,  22.09. - 16:00 Uhr

Samstag,  28.09. - 16:00 Uhr

Sonntag,  29.09. - 16:00 Uhr

Das Kinderensemble der Theaterwerkstatt

"SPIELEN GEHEN

oder 

Ein MELBORP kommt selten allein"

von Nicola Bongard

                                             

Spielleitung: Heidi Vollprecht

 Eigentlich wollen sie zusammen spielen, so wie jeden Tag: Lulu, Bella, Maja, Theresa, Lilly, Lea, Ella und die Zwillinge. Aber dann taucht auf einmal das Melborp auf. Ein sehr seltsames Wesen! Es ist weder nett noch höflich, redet dummes Zeug und riechen tut es auch ziemlich streng. Unmöglich, es zu ignorieren. Aber irgendwie auch unmöglich, mit ihm was Schönes zu machen. Seltsam ist, dass das Melborp anfangs besonders an Lulu interessiert ist. Noch seltsamer, dass das scheinbar auf Gegenseitigkeit beruht. Denn Lulu will plötzlich nichts mehr mit ihren Freundinnen machen und das miefige Melborp ganz für sich allein haben. Dabei haben die Mädchen gerade ein ganz anderes Problem, denn beim Verstecken spielen ist Maja verschwunden. Hat das vielleicht etwas mit dem Melborp zu tun?

Aufführungen für Schulklassen nach Vereinbarung

Eintritt: 7,00 €/ erm. 4,00 €

 

 

Freitag, 1.11.19, 20°°

Mirja Regensburg

„Im nächsten Leben werd ich ein Mann"

 

 

 

 

 

 

 

DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT! 

Vorpremiere ihres neuen Programms

Mirja Regensburg ist das Multifunktionswerkzeug unter den weiblichen Comedians. Sie macht Stand-up Comedy, singt und improvisiert. Nach dem großen Erfolg ihres ersten Soloprogramms „Mädelsabend - Jetzt auch für Männer“ folgt nun Mirja’s zweiter Streich: „Im nächsten Leben werd ich Mann!“ Jetzt sind die Männer dran! Im positiven Sinn! Die neue Show ist eine kleine Hommage an das vermeintlich „starke“ Geschlecht und ein kleiner Leitfaden, wie Frau sich nicht allzu ernst nimmt. Die quirlige Entertainerin lacht über ihr eigenes Geschlecht und lobt das männliche. Mirja betrachtet mit empathischem, pointiertem und selbstreflektiertem Blick die Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Wie sähe ein Leben als Mann aus? Mit dem Wissen einer Frau?! Auf jeden Fall einfacher. Weil Männer es sich einfacher machen! Stellt Euch vor, Mädels, Ihr hättet nur noch ein Duschgel! Und zwar für unten UND oben?! Die eine passende Jeans, die Ihr dann einfach gleich fünf Mal kauft! Stellt Euch vor, Ihr würdet manchmal erstmal abwarten statt erwarten. Vieles können wir uns vom Mann humorvoll abschauen. Und wenn es nur die „Leere“ vom Denken ans Nichts ist! Seid dabei, wenn Mirja Regensburg das Publikum in ausverkauften Theatern und Stadthallen wieder begeistert. Die erfolgreiche Komikerin und Erfinderin der MuffinJeans ("wenn der Teig oben so über's Bündchen quillt") ist bekannt aus der ARDSendung „Ladies Night“, dem Quatsch Comedy Club und durch ihre Radio Comedy bei HITRADIO FFH. Die Kölnerin mit nordhessischem Migrationshintergrund gewinnt die Herzen ihrer Fans mit ihrer authentischen, fröhlichen Art und verblüfft durch schonungslose Ehrlichkeit. Weitere Infos: www.mirja-regensburg.de

Pressestimmen

“Mirja Regensburg bringt Comedy der Superlative, heimst von allen am meisten Szenenapplaus ein.” Hildesheimer Allgemeine Zeitung “Mirja Regensburg sticht aus der Masse der Stand-up-Comedians durch ihre authentische, fröhliche Art wohltuend heraus.” Rhein-Zeitung

Referenzen

Genial Daneben (SAT.1), Cindy und die jungen Wilden (RTL), Quatsch Comedy Club, Springmaus Improvisationstheater, Weck Up (SAT.1), AIDA Cruises, Nightwash (EinsFestival), Gloria Theater Köln, WDR Funkhaus (WDR), Schmidt-Theater Hamburg, Sketch for Fun (SAT.1), ) Zack-Comedy nach Mass (SAT.1), Hit Radio FFH, Comedy Tower (hr-Fernsehen), Sesamstrasse (NDR), Instant Impro Bremerhaven, REWE Group, Wiwaldi Show (WDR), Planetopia (SAT.1), Comix New York City, Otto (GmbH & Co KG), Comedy aus Hessen (hr-Fernsehen), Theaterhaus Stuttgart

 

Freitag, 15.11.19, 20°°

Caterina Valente Show: „Bon Jour, Kathrin!“

 

 

 

 

 

DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT! 

Woran denken Sie bei Caterina Valente? An „Ganz Paris träumt von der Liebe“, Wirtschaftswunder und die Fünfziger Jahre? Wenn Claudia Schill und ihr Bühnenpartner Klaus Renzel die Welterfolge der Caterina Valente auf die Bühne bringen, dann treffen Musik und Humor aufeinander. Die Epoche des Schwarzweiß-Fernsehens lebt in einer frischen, mitreißenden Retro-Show für alle Generationen wieder auf – live und in Farbe! Claudia Schill, Hauptdarstellerin auf unzähligen Musical- und Revuebühnen, ist mit ihrer wandlungsfähigen Stimme die Idealbesetzung für das breite Repertoire der Valente: Bossanova, Chanson, Jazz und Latin liegen ihr ebenso wie die bekannten Schlager. Und ihr Augenaufschlag harmoniert bestens mit dem Augenzwinkern Klaus Renzels – der bekannte Comedian und Musiker lässt nicht nur seine Gitarrensaiten erzittern, sondern auch das Zwerchfell der Zuschauer. Im Mittelpunkt des Programms stehen die Auftritte der Valente mit ihrem Bruder Silvio Francesco, jedoch ohne das Geschwisterduo zu kopieren. Die hochkarätigen Jazz-Musiker ihrer Band, Original-Arrangements mit zwei Gitarren, Humor, wechselnde Kostüme und Requisiten machen „Bonjour Kathrin“ zu einer Show mit eigenem, unverwechselbaren Charme. „Tipitipitipso“, „Malagueña“, „Wo meine Sonne scheint“…seit der Premiere auf dem ZDF-Traumschiff begeistert die vielseitige und liebevolle Hommage Presse und Publikum gleichermaßen. Standing Ovations, Zugaben, ausverkaufte Häuser. Hingehen und sich begeistern lassen!

Claudia Schill & Klaus Renzel – Gesang, Gitarren, Ukulele, Konzertina, Moderationen Ekky Meister – Piano, Gesang, Melodika

 
 

Samstag, 30.11. 19, 20°°

Blömer // Tillack

 Humor in Bewegung

Auf die Plätze. Gedanken. Los!

 

 

 

 

 

 

Die Welt steht Kopf.

Am besten erst einmal hinsetzen und sich ein paar Gedanken machen. Nur was ist, wenn man sich die falschen Gedanken macht. Also besser gedankenlos bleiben?

Dann doch lieber schöne Gedanken machen, mit Realitätsverlust.

Blömer // Tillack denken mal drauf los, um die Wette, in alle Richtungen, hintersinnig, um Kopf und Kragen, ergebnisoffen.

Sie machen sich Gedanken über die Zukunft, denn das Babyboomerimperium schlägt bald zurück und beleuchten die no-go-areas von Berlin-Schönesleben.

Was hat sich Gott eigentlich dabei gedacht: Glauben anstatt Denken.

Morpheus sagt: Wissen, nicht denken!

Wem kann ich noch trauen? Meinen eigenen Gedanken? Tante Klärchen: Mach dir mal

nich so viele Gedanken!

Der olympische Gedanke zählt doch oder was geht in den Köpfen unserer Sportler vor?

Wer hat Schuld, wenn ein Richter nur einen einzigen Gedanken hat?

Sich Gedanken zu machen ist nicht leicht, aber sich keine Gedanken zu machen ist auch nicht einfach - denkt sich der Wolfgangseeaal und auch die Moselschnecke.

Blömer//Tillack drehen sich mit Musik im Kreis und legen schließlich eine gedankliche

Punktlandung hin. Komische Momente, die Hand und Fuss haben. Kabarett mit Musik und vollem Körpereinsatz.

Vorsicht: Es besteht die Gefahr, dass sich komische Gedanken in ihren Kopf einschleichen.

 

Presse:

„Ihr Auftritt war ein kreativer Kraftakt mit Hirnschmalz und Action, umwerfend komisch, unbedingt unterhaltsam, mit Herz und Seele und so unwiderstehlich, dass man nicht genug bekommen konnte. … Ein Juwel der Kleinkunst im besten Sinne des Wortes.“ (Laudatio anlässlich der Preisverleihung der Tuttlinger Krähe, 2018)

„Ihr Programm ist eine Symbiose von Kabarett, Clownerie, Akrobatik und Pantomime.

Ausdrucksstark sind ihre Nummern. … Doppeldeutig und hintersinnig ist ihr Witz, der nach

dem ersten Lachen einen zweiten, viel tiefgründigeren freilegt.“

( Landshuter Zeitung )

 

Freitag, 6.12.19, 19°°

Die Stillen Hunde: „Dickens - das Weihnachtsmärchen“

 

 

 

 

 

 

 

VVK und AK: 12 €, erm. 8 €

Eine Weihnachtsgeschichte nach der Erzählung von Charles Dickens

 Die Stillen Hunde sind immer wieder gern gesehene Gäste bei uns, da sie uns und insbesondere das Publikum in der Vergangenheit restlos überzeugt haben. Profis, die es auf beindruckende Weise verstehen, sich auf ihr Publikum einzustellen und dieses zu begeistern. So werden sie vormittags Schulvorstellungen in der Theaterwerkstatt geben ("Der gestiefelte Kater" für die kleineren Zuschauer der Grundschulen und "Eine Weihnachtsgeschichte" u.a. für die Gutenbergschule Löningen), bevor sie am Freitagabend den Vorhang für Sie öffnen. Wie gesagt: Fein abgestimmt auf das jeweilige Publikum!  Den Sinn des Weihnachtsfestes fühlen, die eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, um seine Mitmenschen intensiver wahrzunehmen: Das sind die Botschaften der „Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens’ Roman „A Christmas Carol“. Herr Scrooge arbeitet hart für sein Geld und hat nichts zu verschenken. Nichts und niemandem. Auch nicht zu Weihnachten. Da schon gar nicht. Herr Scrooge hält das Geschenkemachen nämlich grundsätzlich für eine unverantwortliche Geldverschwendung. Er spart lieber. Verständlich, dass Herr Scrooge keine Freunde hat. Und so sitzt er am Weihnachtsabend alleine in seiner ungeheizten Wohnung. Alleine? Nein, nicht ganz. An diesem Abend kommen ungebetene Besucher - und als die wieder verschwunden sind, ist Herr Scrooge ein anderer Mensch geworden…

Die Theaterproduktion "Die stillen Hunde" hat aus der berühmten Geistergeschichte von Charles Dickens ein raffiniert konstruiertes Zwei-Personen-Stück gemacht, das die Geschichte von der wundersamen Wandlung des boshaften Ebenezer Scrooge durch die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft satirisch zugespitzt auf die Bühne bringt. Mit Stefan Dehler (Scrooge) und Christoph Huber (diverse Rollen). 

 

Freitag, 13.12.2019

Ludger Abeln: Weihnachten im Watt

 

VVK und AK: 12 €, erm. 8 €

Ein Adventsabend voller Geschichten

Wir von der Theaterwerkstatt durften Ludger Abeln z.B. anlässlich einer Moderation bei uns im Hause oder bei der Eröffnung des Bersenbrücker Museums kennenlernen, wo einige Mitglieder des Ensembles ihn bei der Moderation unterstützen durften. Nun hat er sich für einen Adventsabend voller Geschichten in der Theaterwerkstatt bereit erklärt. Wir freuen uns auf eine fröhlich-freche Reise auf hoch-und plattdeutsch: Warum hat Rudolph das Rentier eine rote Nase, was macht eine Gruppe aus dem Ruhrgebiet am heiligen Abend auf einer Sandbank und wie wurde aus dem Schlagersänger Bata Ilic der Geistliche Pater Ilic? Für alle "echten" Norddeutschen und alle, die es werden wollen. Heel mooi Wiehnachten mitnanner! 

Ludger Abeln arbeitete 25 Jahre für verschiedene Sender wie Antenne Niedersachsen, Sat 1 und vor allem im NDR-Fernsehen als Redakteur und Moderator. Er ist ausgebildeter Sprecher und hat mehrere Bücher geschrieben, unter anderem auch auf Plattdeutsch. 

 
 

Samstag, 11.1.20, 20°°

Michael Feindler: Artgerechte Spaltung

 

 

AK:19 €, VVK:17 €, erm.15 €/13 €

Michael Feindler ist nicht laut. Ihn als leise zu bezeichnen, wäre aber ebenso falsch. Dafür hallt das, was er auf der Bühne sagt, zu lange nach. Seit Jahren hält der Lyriker unter den Kabarettisten hartnäckig an der Behauptung fest, man dürfe dem Publikum ruhig etwas mehr zutrauen – in Hinblick auf Denkleistung, Schmerzgrenze und Empfindsamkeit. Die Sprache ist seine Waffe, die Gesellschaft der Schleifstein, an der er sie schärft. Reime und Rhythmen sind dabei kein Selbstzweck, sondern bilden den Teppich, auf dem man über alles stolpert, was darunter gekehrt wurde.

In seinem neuen Bühnenprogramm setzt sich Michael Feindler auf den Boden zwischen alle Stühle und testet, wie bequem es dort ist. Frei nach dem Motto „Bevor wir Gräben zuschütten, sollten wir sie durchwandern“, betrachtet er allerhand Abgründe, die sich zwischen Menschen auftun. Am Ende steht die Erkenntnis: Es kann uns nicht egal sein, ob eine Medaille zwei Seiten hat – selbst dann nicht, wenn wir nur die glänzende sehen.

Regie: Josephine Kremberg

 

Freitag, 24.1.20, 20°°

Poetry Slam mit Slammer Filet in der Theaterwerkstatt

 

VVK und AK: 12 €, ermäßigt 8 €

 

In der letzten Saison haben wir es in der Theaterwerkstatt einfach mal ausprobiert. Und es war ein voller Erfolg und schlichtweg ein wunderbarer Abend! Schön, dass sie dieses Jahr wieder kommen wollen: Slammer Filet.

Woher kommt der Name? Das "Filet" verspricht, das wir es hier mit den allerbesten ihrer Zunft zu tun haben. Slam - also der Poetry Slam- das ist gelebte und pure Literatur, gesprochenes Wort in seiner schönsten Form. Ein Poetry Slam ist somit ein moderner Dichterwettstreit. Poetinnen und Poeten jeden Alters treten innerhalb eines vorher festgelegten Zeitlimits mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Das Publikum ist bei diesem Kaleidoskop der Bühnenliteratur jedoch nicht nur stiller Zuhörer, sondern nimmt aktiv am Wettbewerb teil, in dem es die Poetinnen und Poeten bewertet und schlussendlich eine/n Sieger/in kürt. Kaum eine abendfüllende Veranstaltung ist dabei so vielfältig und abwechslungsreich, jeder Beitrag gleicht einem eigenen, kurzen Theaterstück; die Protagonisten nehmen die Rolle des Drehbuchschreibers, Regisseurs und Schauspielers in einem ein.

Durch den Abend führt Sebastian Butte, langjähriger Moderator des größten Bremer Poetry Slams, dem Slammer Filet. Im Geleit hat er fünf erfahrene und handverlesene Slammer/-Innen, die in zwei Runden um den Sieg wettstreiten.

Freitag, 7.2.20, 20°°

La Signora: „Meine besten Knaller“ Best of

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT!

"Die kleine, charmante, schwarze, italienische Ratte aus dem Ruhrpott" ist wieder da!

 

Viele  konnten "die schwarze Witwe der Volksmusik" schon mal in der Theaterwerkstatt erleben und wissen:  Sie ist anrüchig. Sie ist schlüpfrig und bösartig, verrückt und vor allem: komisch!

Sie versetzt das Publikum regelmäßig in eine Art Massenhysterie und mittlerweile können sich  deutschlandweit nicht wenige Männer und Frauen ein Leben ohne La Signora schlichweg nur noch schwer vorstellen.

Diesen Menschen sei nun gesagt: Euer Flehen wurde erhört (dafür sind wir ja da...)!

Also: La Signora kommt wieder in die Theaterwerkstatt! Und zwar mit all den wahnsinnigen, erfolgreichen, besten Nummern aus ihren verschiedenen Programmen!

Es wird gespielt, gesungen, getanzt, gestalkt, getalkt und gelacht.

Wer sich diese Spektakel nicht entgehen lassen will, sollte sich beeilen, denn die

Polonaise durch La Signoras verrückte und aberwitzige Welt hat schon längst begonnen.

 
 

Freitag, 28.2.20, 20°°

Stefan Waghubinger:

„Jetzt hätten die guten Tage kommen können"

 

 

 


 

 

 

AK: 19 €, VVK: 17 €, erm.15 €/13 €

 

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.
Glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

„Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.” Böblinger Bote

„Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.” Allgemeine Zeitung Mainz

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst ohne Grund” (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können”)

14.(ausverkauft), 15., 18., 20., 21., 28., 29.03.2020 / 20.00 Uhr

Das Ensemble der Theaterwerkstatt:

"

 

 

VVK und AK: 12 €, erm. 8 €

Der Gockel" ist eine turbulente, französische Komödie, mit der kein geringerer als der junge Louis de Funès zu Beginn seiner Kariere auf der Bühne stand. Handlungsort ist das Paris der 1920er Jahre. Es geht um Ehebruch und Seitensprünge, Engländerinnen mit großen Füßen, Verwechslung von Taschen und der ständigen Frage nach der Treue und ihren Auswirkungen:  Pontagnac ("Der Gockel") stellt Lucienne Vatelin nach, die ihrerseits ihren Mann, den Anwalt Vatelin mit dessen Freund Redillon betrügen möchte. Maggy ist verliebt in Vatelin und ihr Mann würde sich gerne von ihr scheiden lassen. Redillon hingegen muss sich der Gunst von Madame Pontagnac erwehren. Dann wäre da noch die Prostituierte Armandine und der Major a.D. Pinchard mit seiner tauben Gattin, der aber auch gar nichts anbrennen lässt. Verstanden?  Nein? Doch!Oooooh...!  

Das Ensemble muss sich mit Türen, Koffern, wechselnden Liebespartnern, ständigem Geklingel und letztlich seinem Text so lange herumschlagen, bis alle (Un)klarheiten beseitigt sind. 

Sollten Sie nur halb so viel lachen wie das Ensemble derzeitig bei den Proben, können Sie sich auf ein turbulentes Verwirrspiel mit wunderbaren Typen und mitreißender Situationskomik freuen.    

À bientôt

 
 

Freitag, 24.4.20, 20°°

Philipp Scharrenberg: „Germanistik ist heilbar“

 

 

AK:19 €, VVK:17 €, erm.15 €/13 €

....oder doch nicht? Was sagt schon der Titel über ein Programm aus? Und eigentlich geht es gar nicht um Germanistik. Sondern um das, was sie aus einem Menschen macht. Einen wie Philipp Scharrenberg etwa, einen Wortfetischisten, der sich die Liebe zur Sprache bewahrt hat – trotz Studium (!). Einen feinsinnigen Reimwerker, den Uhrmacher unter den Verseschmieden, irgendwo pendelnd zwischen PoeTICK und AllTACK. Und einen NERD (kurz für: Nie Echt Richtig Dazugehörend), der immer etwas abseits steht, um das Publikum an seiner Sicht auf die Gesellschaft teilhaben zu lassen. Ein bisschen Philosoph, ein bisschen Querdenker, ein bisschen Klugscheißer – ein philosophischer Querscheißer sozusagen.

 

Zweifel an der Heilbarkeit sind also angebracht, wenn der verirrte Germanist und mehrfache Deutschsprachige Poetry Slam Champion die Bühne entert und zur Reime-Kanone greift. Damit die Solo-Show nicht zur Lesung verkommt, nutzt er die Gelegenheit, sich in allen Genres auszutoben: Slam Poetry, Songs, Raps, Hörspiele, Kurzgeschichten – Scharrenberg macht Narrenwerk und schickt sicherheitshalber die eigene Interpretation voraus. Sinn ist das, was du drin siehst.

 

Ist das Kabarett? Vielleicht nicht. Aber die vegetarische Alternative: Wie-Kabarett. Kleinkunst statt Großkotz. Nicht nur für Deutschlehrer (trotzdem willkommen), sondern alle, die wissen wollen, was sich so alles anstellen lässt mit dem Zeug, das man täglich in den Mund nimmt. Kurz: Unterhaltung für Menschen mit Hunger im Kopf!

Auszeichnungen

  • Deutschsprachiger Poetry-Slam Champion 2016 im Einzel

  • Deutscher Kabarettmeister der Saison 2013/2014

  • Thüringer Kleinkunstpreis 2011

  • Publikumspreis Jugend kulturell 2010, Vorentscheid Hannover

  • Jurypreis St. Ingberter Pfanne 2010

  • Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2010

  • Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2009 im Einzel und Team 

www.philippscharrenberg.com

 

Freitag, 15.5.20, 20°°

Anne Folger: „Selbstläufer“ - Klavierkabarett, Klassikcrossover

 

 

 

 

 

 

 AK: 19 €, VVK: 17 €, erm.15 €/13 €

Wir von der Theaterwerkstatt machen es uns nicht leicht, wen wir bei uns auf die Bühne lassen. Oftmals gehen Konzertbesuche, lange Diskussionen oder andere Recherchen voraus, bis wir uns für (oder gegen) einen Künstler entscheiden. Bei Anne Folger war das anders: Unabhängig voneinander haben  Mitglieder mehr oder weniger zufällig ihre Konzerte besucht und einstimmig  gesagt: "Die müssen wir haben!". Denn eines muss man wissen: Frau Folger kann Klavier spielen (gerne verweisen wir auf ihre musikalische Vita unten)! In ihrem Programm verbindet sie klassische Hochkultur und scharfzüngige Kleinkunst. Werktreue war gestern. In Annes Musik und ihren Texten erzählt sie von der Verwandtschaft zwischen den Beatles und Bach oder von Debussy, der in Fernost mit Apple fusioniert.  Sie thematisiert den missachteten Klavierhocker, der ein Solo gibt oder die Youtube-Bloggerin Doremi, welche in ihren Tutorials erklärt, wie sie sich die Lider mit Beethoven schminkt. Verdis Werk wird als posthumer Protest gegen Aida - das Kreuzfahrtimperium - interpretiert und Schlagertexte mit versteckten Krankheitsbotschaften präsentiert. Alles fein beobachtet und in Komik verpackt.  

Mit zwölf steckte Anne Folger im elitären Musikinternat der DDR. Da half Humor. In ihren Geschichten kann man darüber auch heute noch lachen. 
Wie im wahren Leben. Urtext ad Libitum.

Wir sind uns sicher, einen angemessenen Abschluss unserer Gastspielsaison gefunden zu haben. 

Klatschen Sie doch, wann Sie wollen! 

Anne Folger kommt aus Weimar und lebt in Kirchzarten. Sie besuchte das Musikgymnasium, studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung an den Musikhochschulen in Weimar, Paris und Freiburg. Dort schloss sie ihr Konzertexamen mit der Note 1,0 ab. Sie ist Preisträgerin der internationalen Klavierwettbewerbe Luciano Gante, Italien und Franz Liszt, Weimar sowie zahlreicher Jugendwettbewerbe. Mit dem Klavierduo Queenz of Piano spielte sie über 800 Konzerte in Deutschland, der Schweiz, Österreich. Tourneen führten sie nach Japan, Marokko, Taiwan, Dubai, China, USA u.v.m.. Mit Queenz of Piano ist Anne Folger auch Trägerin des Thüringer Kleinkunstpreises 2015.

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Neuigkeiten

Slammer Filet ließ die Theaterwerkstatt aus allen Nähten platzen.

Das Gute an einem Poetry Slam ist, dass der Zuschauer nicht weiß, was auf ihn zukommt. Der Nachteil: Der Zuschauer weiß nicht was auf ihn zukommt. Die Darbietungen der jungen Künstler konnten unterschiedlicher kaum sein, sodass nicht alle Texte immer den Geschmack des Publikums trafen.

Zum zweiten Mal lud die Theaterwerkstatt die Slammer Elite Norddeutschlands zum „Slammer Filet“ nach Quakenbrück. Die Zuschauer kamen in Scharen und gekonnt ließ der Moderator Sebastian Butte von Beginn an den Funken auf das Publikum überspringen. In jeweils circa 7-minütigen Vorträgen der fünf handverlesenden Slammer stritten die Künstler um die Gunst des Publikums, welches diese mit Hilfe einer Punkteskala und ihres Applauses bewertete. Die Zuschauer waren von Anfang an bei der Sache und ließen die Theaterwerkstatt des Öfteren regelrecht erbeben.

Den Anfang machte Malte Küppers aus Duisburg, der mit dem „Hochlied auf das Handwerk“ seine Erfahrungen als Aushilfe auf einer Baustelle die Zuhörer bestens amüsierte. Beim darauffolgenden Slam der Bremerin Eva Matz wurde klar, wie unterschiedlich das Format Poetry Slam sein kann. Matz nahm sich mit ihrem Text „Ich bin in meinem Leben zwei Mal aufgewacht“ der Flüchtlingsthematik an und erzeugte freisprechend in beeindruckender Formulierkunst Denkanstöße. Das Publikum hing gebannt an ihren Lippen bevor August Klar aus Paderborn dann das Wechselbad der Gefühle komplettierte. Dieser „philosphierte“ in Comedy Manier über Dinosaurier, bevor er sich als Beatboxer Star Wars annahm und seinen Auftritt – warum auch immer – mit einem Kopfstand beendete.

Conni Fauck setzte mit „Es wird ein Mensch vermisst“ den Wettbewerb fort. Politisch ambitioniert, auf den Punkt formuliert, dabei hart und einfühlsam konnte sie das Publikum überzeugen, bevor der amtierende Landesmeister Nordrhein-Westfalens Kolja Fach die Bühne betrat. Mit sprachlicher Raffinesse im Stile einer literarischen Besprechung unternahm Fach einen Ausflug in die „Wundersame Welt der Volksmusik“, einem „zutiefst missverstandenen Genre, bestehend aus einer Mischung althochdeutscher Balzgesänge und einer stilisierten Form des Lallens“ so die provokante Einführung Fachs.  

Konnte sich das Publikum insgesamt an einem sehr breit gefächerten stilistischem  Portfolio erfreuen, blieben die einzelnen Künstler ihrem Stil auch in der zweiten Hälfte treu: Küppers wandelte in seinem humoristischen Essay über Krebserkrankungen auf einem schmalen Grad, begegnete der Thematik dann schließlich doch mit der gebotenen Ernsthaftigkeit. Conni Fauck polarisierte hingegen vollends als sie mit ihrem massiven Text über weibliche Beschneidungen das Publikum herausforderte. Faucks drastische Formulierungen waren für Teile des Publikums durchaus grenzwertig.

Letztendlich setzten sich Kolja Fach und Eva Matz durch und bestritten das Finale, in dem der humorvollere Text von Kolja Fach das Publikum dann schließlich überzeugte: eine herrliche Email eines Grundschullehrers an die Eltern seiner Klasse in dem Fach wunderbar Themen wie Hochbegabung, vermeintliche Laktoseintoleranz oder SUV-affine Rechtsanwälte als Eltern („Woran merkt man, dass jemand Jurist ist? Er erzählt es einem!“) aufs Korn nahm. Unter tosendem Applaus dann die Siegerehrung bevor Fach einen weiteren Literaturpotcast als Zugabe zum Besten gab.

Wechselbäder der Gefühle und polarisierende Provokation waren bei diesem Poetry Slam unvermeidbar- und gewollt. Die Theaterwerkstatt bot mit Slammer Filet eine vortreffliche Ergänzung ihres Programms und des kulturellen Angebots in der Region. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Veranstaltung als ein fester Bestandteil im Programm der Theatermacher etabliert.