Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.

Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück,

Tel. 05431-2644

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Neues aus der Theaterwerkstatt finden Sie hier!

Programm 2019 / 20

(für Details, einfach die entsprechende Veranstaltung anklicken)

22.09.19 / 16.00 Uhr

28.09.19 / 16.00 Uhr

28.09.19 / 16.00 Uhr   Das Kinderensemble der Theaterwerkstatt: 

                                   "SPIELEN GEHEN oder Ein MELBORP kommt selten allein" 

                                          von Nicola Bongard

AUSVERKAUFT:

01.11.19 / 20.00 Uhr   Mirja Regensburg: "Im nächsten Leben werd ich Mann!"         

15.11.19 / 20.00 Uhr   Caterina Valente Show: "Bonjour, Kathrin"  

30.11.19 / 20.00 Uhr   Blömer // Tillack: "Auf die Plätze. Gedanken. Los!" 

06.12.19 / 19.00 Uhr   Die Stillen Hunde: "Dickens - das Weihnachtsmärchen"

13.12.19 / 20.00 Uhr   Ludger Abeln: "Weihnachten im Watt"  

11.01.20 / 20.00 Uhr   Michael Feindler: "Artgerechte Spaltung"

24.01.20 / 20.00 Uhr   Slammer Filet: "Poetry Slam in der Theaterwerkstatt" 

AUSVERKAUFT:

07.02.20 / 20.00 Uhr   La Signora: "Meine besten Knaller. Best of..." 

28.02.20 / 20.00 Uhr   Stefan Waghubinger: "Jetzt hätten die besten Tage kommen können"  

 März / April              Das Ensemble der Theaterwerkstatt: "Neues Stück"

24.04.20 / 20.00 Uhr   Philipp Scharrenberg: "Germanistik ist heilbar"

15.05.20 / 20.00 Uhr   Anne Folger: "Selbstläufer" 

 

 

Sonntag,  22.09. - 16:00 Uhr

Samstag,  28.09. - 16:00 Uhr

Sonntag,  29.09. - 16:00 Uhr

Das Kinderensemble der Theaterwerkstatt

"SPIELEN GEHEN

oder 

Ein MELBORP kommt selten allein"

von Nicola Bongard

                                                 

Spielleitung: Heidi Vollprecht

 Eigentlich wollen sie zusammen spielen, so wie jeden Tag: Lulu, Bella, Maja, Theresa, Lilly, Lea, Ella und die Zwillinge. Aber dann taucht auf einmal das Melborp auf. Ein sehr seltsames Wesen! Es ist weder nett noch höflich, redet dummes Zeug und riechen tut es auch ziemlich streng. Unmöglich, es zu ignorieren. Aber irgendwie auch unmöglich, mit ihm was Schönes zu machen. Seltsam ist, dass das Melborp anfangs besonders an Lulu interessiert ist. Noch seltsamer, dass das scheinbar auf Gegenseitigkeit beruht. Denn Lulu will plötzlich nichts mehr mit ihren Freundinnen machen und das miefige Melborp ganz für sich allein haben. Dabei haben die Mädchen gerade ein ganz anderes Problem, denn beim Verstecken spielen ist Maja verschwunden. Hat das vielleicht etwas mit dem Melborp zu tun?

Aufführungen für Schulklassen nach Vereinbarung

Eintritt: 7,00 €/ erm. 4,00 €

 

 

Freitag, 1.11.19, 20°°

Mirja Regensburg

„Im nächsten Leben werd ich ein Mann"

 

 

 

 

 

 

 

AK: 19 €, VVK: 17 €, erm.15 €/13 € (DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT!) 

Vorpremiere ihres neuen Programms

Mirja Regensburg ist das Multifunktionswerkzeug unter den weiblichen Comedians. Sie macht Stand-up Comedy, singt und improvisiert. Nach dem großen Erfolg ihres ersten Soloprogramms „Mädelsabend - Jetzt auch für Männer“ folgt nun Mirja’s zweiter Streich: „Im nächsten Leben werd ich Mann!“ Jetzt sind die Männer dran! Im positiven Sinn! Die neue Show ist eine kleine Hommage an das vermeintlich „starke“ Geschlecht und ein kleiner Leitfaden, wie Frau sich nicht allzu ernst nimmt. Die quirlige Entertainerin lacht über ihr eigenes Geschlecht und lobt das männliche. Mirja betrachtet mit empathischem, pointiertem und selbstreflektiertem Blick die Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Wie sähe ein Leben als Mann aus? Mit dem Wissen einer Frau?! Auf jeden Fall einfacher. Weil Männer es sich einfacher machen! Stellt Euch vor, Mädels, Ihr hättet nur noch ein Duschgel! Und zwar für unten UND oben?! Die eine passende Jeans, die Ihr dann einfach gleich fünf Mal kauft! Stellt Euch vor, Ihr würdet manchmal erstmal abwarten statt erwarten. Vieles können wir uns vom Mann humorvoll abschauen. Und wenn es nur die „Leere“ vom Denken ans Nichts ist! Seid dabei, wenn Mirja Regensburg das Publikum in ausverkauften Theatern und Stadthallen wieder begeistert. Die erfolgreiche Komikerin und Erfinderin der MuffinJeans ("wenn der Teig oben so über's Bündchen quillt") ist bekannt aus der ARDSendung „Ladies Night“, dem Quatsch Comedy Club und durch ihre Radio Comedy bei HITRADIO FFH. Die Kölnerin mit nordhessischem Migrationshintergrund gewinnt die Herzen ihrer Fans mit ihrer authentischen, fröhlichen Art und verblüfft durch schonungslose Ehrlichkeit. Weitere Infos: www.mirja-regensburg.de

Pressestimmen

“Mirja Regensburg bringt Comedy der Superlative, heimst von allen am meisten Szenenapplaus ein.” Hildesheimer Allgemeine Zeitung “Mirja Regensburg sticht aus der Masse der Stand-up-Comedians durch ihre authentische, fröhliche Art wohltuend heraus.” Rhein-Zeitung

Referenzen

Genial Daneben (SAT.1), Cindy und die jungen Wilden (RTL), Quatsch Comedy Club, Springmaus Improvisationstheater, Weck Up (SAT.1), AIDA Cruises, Nightwash (EinsFestival), Gloria Theater Köln, WDR Funkhaus (WDR), Schmidt-Theater Hamburg, Sketch for Fun (SAT.1), ) Zack-Comedy nach Mass (SAT.1), Hit Radio FFH, Comedy Tower (hr-Fernsehen), Sesamstrasse (NDR), Instant Impro Bremerhaven, REWE Group, Wiwaldi Show (WDR), Planetopia (SAT.1), Comix New York City, Otto (GmbH & Co KG), Comedy aus Hessen (hr-Fernsehen), Theaterhaus Stuttgart

 

Freitag, 15.11.19, 20°°

Caterina Valente Show: „Bon Jour, Kathrin!“

 

 

 

 

 

AK: 19 €, VVK: 17 €, erm. 15 €/13 €

Woran denken Sie bei Caterina Valente? An „Ganz Paris träumt von der Liebe“, Wirtschaftswunder und die Fünfziger Jahre? Wenn Claudia Schill und ihr Bühnenpartner Klaus Renzel die Welterfolge der Caterina Valente auf die Bühne bringen, dann treffen Musik und Humor aufeinander. Die Epoche des Schwarzweiß-Fernsehens lebt in einer frischen, mitreißenden Retro-Show für alle Generationen wieder auf – live und in Farbe! Claudia Schill, Hauptdarstellerin auf unzähligen Musical- und Revuebühnen, ist mit ihrer wandlungsfähigen Stimme die Idealbesetzung für das breite Repertoire der Valente: Bossanova, Chanson, Jazz und Latin liegen ihr ebenso wie die bekannten Schlager. Und ihr Augenaufschlag harmoniert bestens mit dem Augenzwinkern Klaus Renzels – der bekannte Comedian und Musiker lässt nicht nur seine Gitarrensaiten erzittern, sondern auch das Zwerchfell der Zuschauer. Im Mittelpunkt des Programms stehen die Auftritte der Valente mit ihrem Bruder Silvio Francesco, jedoch ohne das Geschwisterduo zu kopieren. Die hochkarätigen Jazz-Musiker ihrer Band, Original-Arrangements mit zwei Gitarren, Humor, wechselnde Kostüme und Requisiten machen „Bonjour Kathrin“ zu einer Show mit eigenem, unverwechselbaren Charme. „Tipitipitipso“, „Malagueña“, „Wo meine Sonne scheint“…seit der Premiere auf dem ZDF-Traumschiff begeistert die vielseitige und liebevolle Hommage Presse und Publikum gleichermaßen. Standing Ovations, Zugaben, ausverkaufte Häuser. Hingehen und sich begeistern lassen!

Claudia Schill & Klaus Renzel – Gesang, Gitarren, Ukulele, Konzertina, Moderationen Ekky Meister – Piano, Gesang, Melodika

 
 

Samstag, 30.11. 19, 20°°

Blömer // Tillack

 Humor in Bewegung

Auf die Plätze. Gedanken. Los!

 

 

 

 

 

 

AK: 19 €, VVK: 17 €, erm.15 €/13 €

 

Die Welt steht Kopf.

Am besten erst einmal hinsetzen und sich ein paar Gedanken machen. Nur was ist, wenn man sich die falschen Gedanken macht. Also besser gedankenlos bleiben?

Dann doch lieber schöne Gedanken machen, mit Realitätsverlust.

Blömer // Tillack denken mal drauf los, um die Wette, in alle Richtungen, hintersinnig, um Kopf und Kragen, ergebnisoffen.

Sie machen sich Gedanken über die Zukunft, denn das Babyboomerimperium schlägt bald zurück und beleuchten die no-go-areas von Berlin-Schönesleben.

Was hat sich Gott eigentlich dabei gedacht: Glauben anstatt Denken.

Morpheus sagt: Wissen, nicht denken!

Wem kann ich noch trauen? Meinen eigenen Gedanken? Tante Klärchen: Mach dir mal

nich so viele Gedanken!

Der olympische Gedanke zählt doch oder was geht in den Köpfen unserer Sportler vor?

Wer hat Schuld, wenn ein Richter nur einen einzigen Gedanken hat?

Sich Gedanken zu machen ist nicht leicht, aber sich keine Gedanken zu machen ist auch nicht einfach - denkt sich der Wolfgangseeaal und auch die Moselschnecke.

Blömer//Tillack drehen sich mit Musik im Kreis und legen schließlich eine gedankliche

Punktlandung hin. Komische Momente, die Hand und Fuss haben. Kabarett mit Musik und vollem Körpereinsatz.

Vorsicht: Es besteht die Gefahr, dass sich komische Gedanken in ihren Kopf einschleichen.

 

Presse:

„Ihr Auftritt war ein kreativer Kraftakt mit Hirnschmalz und Action, umwerfend komisch, unbedingt unterhaltsam, mit Herz und Seele und so unwiderstehlich, dass man nicht genug bekommen konnte. … Ein Juwel der Kleinkunst im besten Sinne des Wortes.“ (Laudatio anlässlich der Preisverleihung der Tuttlinger Krähe, 2018)

„Ihr Programm ist eine Symbiose von Kabarett, Clownerie, Akrobatik und Pantomime.

Ausdrucksstark sind ihre Nummern. … Doppeldeutig und hintersinnig ist ihr Witz, der nach

dem ersten Lachen einen zweiten, viel tiefgründigeren freilegt.“

( Landshuter Zeitung )

 

Freitag, 6.12.19, 19°°

Die Stillen Hunde: „Dickens - das Weihnachtsmärchen“

 

 

 

 

 

 

 

VVK und AK: 12 €, erm. 8 €

Eine Weihnachtsgeschichte nach der Erzählung von Charles Dickens

 Herr Scrooge arbeitet hart für sein Geld und hat nichts zu verschenken. Nichts und niemandem. Auch nicht zu Weihnachten. Da schon gar nicht. Herr Scrooge hält das Geschenkemachen nämlich grundsätzlich für eine unverantwortliche Geldverschwendung. Er spart lieber. Verständlich, dass Herr Scrooge keine Freunde hat. Und so sitzt er am Weihnachtsabend alleine in seiner ungeheizten Wohnung. Alleine? Nein, nicht ganz. An diesem Abend kommen ungebetene Besucher - und als die wieder verschwunden sind, ist Herr Scrooge ein anderer Mensch geworden…

stille hunde hat aus der berühmten Geistergeschichte von Charles Dickens ein raffiniert konstruiertes Zwei-Personen-Stück gemacht, das die Geschichte von der wundersamen Wandlung des boshaften Ebenezer Scrooge durch die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft satirisch zugespitzt auf die Bühne bringt. Den Sinn des Weihnachtsfestes fühlen, die eigenen Bedürfnisse hintanstellen, um seine Mitmenschen intensiver wahrzunehmen: Das sind die Botschaften der „Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens’ Roman „A Christmas Carol“. Diese geben Stefan Dehler (Scrooge) und Christoph Huber (diverse Rollen) der Theaterproduktion „Stille Hunde“ den Zuschauer mit auf den Weg.

 

Freitag, 13.12.2019

Ludger Abeln: Weihnachten im Watt

 

VVK und AK: 12 €, erm. 8 €

Ein Adventsabend voller Geschichten

Wir durften Ludger Abeln z.B. anlässlich einer Moderation bei uns im Hause oder bei der Eröffnung des Bersenbrücker Museums kennenlernen, wo einige Mitglieder des Ensembles ihn bei der Moderation unterstützen durften. Nun hat er sich für einen Adventsabend voller Geschichten in der Theaterwerkstatt bereit erklärt. Wir freuen uns auf eine fröhlich-freche Reise auf hoch-und plattdeutsch: Warum hat Rudolph das Rentier eine rote Nase, was macht eine Gruppe aus dem Ruhrgebiet am heiligen Abend auf einer Sandbank und wie wurde aus dem Schlagersänger Bata Ilic der Geistliche Pater Ilic? Für alle "echten" Norddeutschen und alle, die es werden wollen. Heel mooi Wiehnachten mitnanner! 

Ludger Abeln arbeitete 25 Jahre für verschiedene Sender wie Antenne Niedersachsen, Sat 1 und vor allem im NDR-Fernsehen als Redakteur und Moderator. Er ist ausgebildeter Sprecher und hat mehrere Bücher geschrieben, unter anderem auch auf Plattdeutsch. 

 
 

Samstag, 11.1.20, 20°°

Michael Feindler: Artgerechte Spaltung

 

 

AK:19 €, VVK:17 €, erm.15 €/13 €

Michael Feindler ist nicht laut. Ihn als leise zu bezeichnen, wäre aber ebenso falsch. Dafür hallt das, was er auf der Bühne sagt, zu lange nach. Seit Jahren hält der Lyriker unter den Kabarettisten hartnäckig an der Behauptung fest, man dürfe dem Publikum ruhig etwas mehr zutrauen – in Hinblick auf Denkleistung, Schmerzgrenze und Empfindsamkeit. Die Sprache ist seine Waffe, die Gesellschaft der Schleifstein, an der er sie schärft. Reime und Rhythmen sind dabei kein Selbstzweck, sondern bilden den Teppich, auf dem man über alles stolpert, was darunter gekehrt wurde.

In seinem neuen Bühnenprogramm setzt sich Michael Feindler auf den Boden zwischen alle Stühle und testet, wie bequem es dort ist. Frei nach dem Motto „Bevor wir Gräben zuschütten, sollten wir sie durchwandern“, betrachtet er allerhand Abgründe, die sich zwischen Menschen auftun. Am Ende steht die Erkenntnis: Es kann uns nicht egal sein, ob eine Medaille zwei Seiten hat – selbst dann nicht, wenn wir nur die glänzende sehen.

Regie: Josephine Kremberg

 

Freitag, 24.1.20, 20°°

Poetry Slam mit Slammer Filet in der Theaterwerkstatt

 

VVK und AK: 12 €, ermäßigt 8 €

 

In der letzten Saison haben wir es in der Theaterwerkstatt einfach mal ausprobiert. Und es war ein voller Erfolg und schlichtweg ein wunderbarer Abend! Schön, dass sie dieses Jahr wieder kommen wollen: Slammer Filet.

 Poetry Slam - das ist gelebte Literatur. Das ist gesprochenes Wort in seiner schönsten Form. Ein Poetry Slam ist ein moderner Dichterwettstreit. Poetinnen und Poeten jeden Alters treten innerhalb eines vorher festgelegten Zeitlimits mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Das Publikum ist bei diesem Kaleidoskop der Bühnenliteratur jedoch nicht nur stiller Zuhörer, sondern nimmt aktiv am Wettbewerb teil, in dem es die Poetinnen und Poeten bewertet und schlussendlich eine/n Sieger/in kürt. Kaum eine abendfüllende Veranstaltung ist dabei so vielfältig und abwechslungsreich, jeder Beitrag gleicht einem eigenen, kurzen Theaterstück; die Protagonisten nehmen die Rolle des Drehbuchschreibers, Regisseurs und Schauspielers in einem ein.

Durch den Abend führt Sebastian Butte, langjähriger Moderator des größten Bremer Poetry Slams, dem Slammer Filet. Im Geleit hat er fünf erfahrene und handverlesene Slammer/-Innen, die in zwei Runden um den Sieg wettstreiten.

Freitag, 7.2.20, 20°°

La Signora: „Meine besten Knaller“ Best of

 

 

 

 

 

 

 

 

AK: 19 €, VVK: 17 €, erm.15 €/13 €

(DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT!) 

"Die kleine, charmante, schwarze, italienische Ratte aus dem Ruhrpott" ist wieder da!

 

Viele  konnten sie schon mal in der Theaterwerkstatt erleben und wissen:  Sie ist anrüchig. Sie ist schlüpfrig und bösartig, verrückt und vor allem: komisch!

Sie versetzt das Publikum regelmäßig in eine Art Massenhysterie und mittlerweile können sich  deutschlandweit nicht wenige Männer und Frauen ein Leben ohne La Signora schlichweg nur noch schwer vorstellen.

Diesen Menschen sei nun gesagt: Euer Flehen wurde erhört (dafür sind wir ja da...)!

Also: La Signora kommt wieder in die Theaterwerkstatt! Und zwar mit all den wahnsinnigen, erfolgreichen, besten Nummern aus ihren verschiedenen Programmen!

Es wird gespielt, gesungen, getanzt, gestalkt, getalkt und gelacht.

Wer sich diese Spektakel nicht entgehen lassen will, sollte sich beeilen, denn die

Polonaise durch La Signoras verrückte und aberwitzige Welt hat schon längst begonnen.

 
 

Freitag, 28.2.20, 20°°

Stefan Waghubinger:

„Jetzt hätten die guten Tage kommen sollen"

 

 

 


 

 

 

AK: 19 €, VVK: 17 €, erm.15 €/13 €

 

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.
Glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

„Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.” Böblinger Bote

„Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.” Allgemeine Zeitung Mainz

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst ohne Grund” (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können”)

März / April 2020

Das Ensemble der Theaterwerkstatt

"DAS NEUE STÜCK"  

Termine und das neue Stück werden hier bekannt gegeben. Das Ensemble sichtet momentan neue Stücke. Es wird viel gelesen, diskutiert und gelacht. Wir hoffen, die Stückauswahl bald abschließen zu können, sodass es im September mit den Proben los gehen kann. Alle sind mit Lust und Leidenschaft dabei und wieder heiß darauf, die Theaterwerkstatt im März und April in Beschlag zu nehmen und hoffentlich auch erobern zu dürfen.

 
 

Freitag, 24.4.20, 20°°

Philipp Scharrenberg: „Germanistik ist heilbar“

 

 

AK:19 €, VVK:17 €, erm.15 €/13 €

....oder doch nicht? Was sagt schon der Titel über ein Programm aus? Und eigentlich geht es gar nicht um Germanistik. Sondern um das, was sie aus einem Menschen macht. Einen wie Philipp Scharrenberg etwa, einen Wortfetischisten, der sich die Liebe zur Sprache bewahrt hat – trotz Studium (!). Einen feinsinnigen Reimwerker, den Uhrmacher unter den Verseschmieden, irgendwo pendelnd zwischen PoeTICK und AllTACK. Und einen NERD (kurz für: Nie Echt Richtig Dazugehörend), der immer etwas abseits steht, um das Publikum an seiner Sicht auf die Gesellschaft teilhaben zu lassen. Ein bisschen Philosoph, ein bisschen Querdenker, ein bisschen Klugscheißer – ein philosophischer Querscheißer sozusagen.

 

Zweifel an der Heilbarkeit sind also angebracht, wenn der verirrte Germanist und mehrfache Deutschsprachige Poetry Slam Champion die Bühne entert und zur Reime-Kanone greift. Damit die Solo-Show nicht zur Lesung verkommt, nutzt er die Gelegenheit, sich in allen Genres auszutoben: Slam Poetry, Songs, Raps, Hörspiele, Kurzgeschichten – Scharrenberg macht Narrenwerk und schickt sicherheitshalber die eigene Interpretation voraus. Sinn ist das, was du drin siehst.

 

Ist das Kabarett? Vielleicht nicht. Aber die vegetarische Alternative: Wie-Kabarett. Kleinkunst statt Großkotz. Nicht nur für Deutschlehrer (trotzdem willkommen), sondern alle, die wissen wollen, was sich so alles anstellen lässt mit dem Zeug, das man täglich in den Mund nimmt. Kurz: Unterhaltung für Menschen mit Hunger im Kopf!

Auszeichnungen

  • Deutschsprachiger Poetry-Slam Champion 2016 im Einzel

  • Deutscher Kabarettmeister der Saison 2013/2014

  • Thüringer Kleinkunstpreis 2011

  • Publikumspreis Jugend kulturell 2010, Vorentscheid Hannover

  • Jurypreis St. Ingberter Pfanne 2010

  • Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2010

  • Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2009 im Einzel und Team 

www.philippscharrenberg.com

 

Freitag, 15.5.20, 20°°

Anne Folger: „Selbstläufer“ - Klavierkabarett, Klassikcrossover

 

 

 

 

 

 

 AK: 19 €, VVK: 17 €, erm.15 €/13 €

Wir von der Theaterwerkstatt machen es uns nicht leicht, wen wir bei uns auf die Bühne lassen. Oftmals gehen Konzertbesuche, lange Diskussionen oder andere Recherchen voraus, bis wir uns für (oder gegen) einen Künstler entscheiden. Bei Anne Folger war das anders: Unabhängig voneinander haben  Mitglieder mehr oder weniger zufällig ihre Konzerte besucht und einstimmig  gesagt: "Die müssen wir haben!". Denn eines muss man wissen: Frau Folger kann Klavier spielen (gerne verweisen wir auf ihre musikalische Vita unten)! In ihrem Programm verbindet sie klassische Hochkultur und scharfzüngige Kleinkunst. Werktreue war gestern. In Annes Musik und ihren Texten erzählt sie von der Verwandtschaft zwischen den Beatles und Bach oder von Debussy, der in Fernost mit Apple fusioniert.  Sie thematisiert den missachteten Klavierhocker, der ein Solo gibt oder die Youtube-Bloggerin Doremi, welche in ihren Tutorials erklärt, wie sie sich die Lider mit Beethoven schminkt. Verdis Werk wird als posthumer Protest gegen Aida - das Kreuzfahrtimperium - interpretiert und Schlagertexte mit versteckten Krankheitsbotschaften präsentiert. Alles fein beobachtet und in Komik verpackt.  

Mit zwölf steckte Anne Folger im elitären Musikinternat der DDR. Da half Humor. In ihren Geschichten kann man darüber auch heute noch lachen. 
Wie im wahren Leben. Urtext ad Libitum.

Wir sind uns sicher, einen angemessenen Abschluss unserer Gastspielsaison gefunden zu haben. 

Klatschen Sie doch, wann Sie wollen! 

Anne Folger kommt aus Weimar und lebt in Kirchzarten. Sie besuchte das Musikgymnasium, studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung an den Musikhochschulen in Weimar, Paris und Freiburg. Dort schloss sie ihr Konzertexamen mit der Note 1,0 ab. Sie ist Preisträgerin der internationalen Klavierwettbewerbe Luciano Gante, Italien und Franz Liszt, Weimar sowie zahlreicher Jugendwettbewerbe. Mit dem Klavierduo Queenz of Piano spielte sie über 800 Konzerte in Deutschland, der Schweiz, Österreich. Tourneen führten sie nach Japan, Marokko, Taiwan, Dubai, China, USA u.v.m.. Mit Queenz of Piano ist Anne Folger auch Trägerin des Thüringer Kleinkunstpreises 2015.

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Neuigkeiten

November 2019 

Von Männern und Frauen und ihren Problemen mit- und ohne einander: Mirja Regensburg gab in der Theaterwerkstatt eine Vorpremiere ihres neuen Bühnenprogramms  „Im nächsten Leben werd ich Mann“.

Von Uwe Berning

Vorpremieren können für das Publikum durchaus ein zweischneidiges Schwert darstellen: Die Darbietung steht unter Umständen nur als grobes Gerüst und das Publikum wird als Gradmesser benutzt, um zu prüfen, wie und ob die neuen Pointen ankommen, bevor es dann auf die großen Bühnen geht. Andererseits kann es an diesen Abenden sehr spontan zu gehen, es ergeben sich durch die Interaktion mit dem Publikum neue Gags und der Zuschauer hat die Möglichkeit, Künstler auf einer anderen Ebene als bei einem ausgefeilten und fertigen Bühnenprogramm zu erleben.  

So geschehen in der schon lange ausverkauften Theaterwerkstatt Quakenbrück. Souverän bot Mirja Regensburg Comedy vom Feinsten und prüfte ihr neues Programm auf Herz und Nieren. Unter dem Motto „Im nächsten Leben werd ich Mann“ beleuchtete sie facettenreich die Eigenheiten und Unterschiede der Geschlechter. Dabei gab sie Einsichten in die Frauensprache „Vorwürfisch“ oder sorgte mit der näheren Beleuchtung des Kleiderkaufs für herzhafte Lacher und vermochte mit ihrem Erfahrungsbericht eines Bikinikaufs das Publikum schon zu Beginn der ersten Hälfte mitzureißen. Ohne jegliche Eitelkeit nahm Mirja Regensburg sich selbst und ihre – selbst erwähnen – Figurprobleme auf die Schippe. Als selbsternannte Erfinderin der Muffinjeans erklärte sie dem staunenden Publikum am eigenen Leibe die Bedeutung des Begriffs und präsentierte ihre Taille bzw. „Büffelhüfte“. Dinge, die man eigentlich nicht sehen möchte, Regensburg verpackte sie aber so, dass sie sich immer– im wahrsten Sinne des Wortes – über der Gürtellinie befand. Köstlich auch die Erfahrungen von Kurgästen mit ihren RUPS („Rehaüberbrückungspartnern“) oder ihre kindlichen Urlaubserinnerungen mit Vater und Mutter in Kroatien. Mirja Regensburg zündete ein Gagfeuerwerk in der Theaterwerkstatt. Dabei saßen jedoch noch nicht alle Pointen und hier und da war der Blick auf die auf der Bühne ausgebreiteten Spickzettel erforderlich. Der letzte Schliff bei den Übergängen fehlte und man hätte sich einen deutlicheren roten Faden durch den Abend mit einem verstärkten Bezug zum Programmtitel gewünscht. Aber wir sprechen von einer Vorpremiere eines noch nicht vollendeten Bühnenprogramms. Der Abend lebte insbesondere von der Spontanität und der Publikumsinteraktion der Künstlerin. Hier glänzte Regensburg und machte die Vorstellung zu etwas Besonderem: Immer, wenn es zum „Nahkampf“ mit dem Publikum auf und vor der Bühne kam, war Regensburg in ihrem Element und vermochte zu begeistern.

Nach herrlichen Dialogen mit einem anwesenden Paar verarbeitete sie beispielsweise die gerade gewonnenen Erkenntnisse musikalisch. Mit Hilfe des 90er Jahre Glücksrades wurden zufällig Lieder gedreht und pointenreich mit den spontanen Texten dargeboten. Unteranderen riss sie die Zuschauer mit Adaptionen von Lady Gaga und den Wildecker Herzbuben (Herzilein) mit. Mit letzterer Nummer, die zum ersten Mal auf einer Bühne präsentiert wurde, gelang es ihr die mehr als 150 Zuschauer zum Schunkeln zu animieren. Sicherlich ein Novum in der 30jährigen Historie der Theaterwerkstatt und so wohl noch nicht da gewesen. Das war jedenfalls ganz große Performance und zeigte den Bühnenprofi. Insgesamt hätte man sich noch mehr musikalische Einlagen gewünscht, denn eins steht fest: Frau Regensburg kann singen! Die letzte Zugabe war dann Grönemeyers „Männer“, ein thematisch und künstlerisch gelungener Abschluss des Abends.

Das Quakenbrücker Publikum – welches nicht immer leicht zu erobern ist – genoss es sichtlich, Teil eines künstlerischen Schaffensprozesses zu sein und bedanke sich mit langanhaltendem Applaus.

Sinatra zitierend kann man festhalten:  „If you can make it here, you can make it everywhere.” And she made it!

Vielen Dank für den wunderbaren Abend, Mirja Regensburg!

Juli 2019

Zur diesjährigen Generalversammlung lud die Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V. ihre Mitglieder ein.  Diese bekamen einen informativen Bericht über die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Zudem wurde der Vorstand gewählt und ein erster Ausblick auf die neue Spielsaison gegeben. 

Es gibt zwei Rituale, mit der sich die Theaterwerkstatt jedes Jahr in die Sommerpause verabschiedet. Das ist zum einen der jährliche Neuanstrich der Bühne und zum anderen die turnusmäßige Mitgliederversammlung des Vereins. Für Stefan Heil dürfte dies die sage und schreibe 36igste Generalversammlung sein. Von Amtsmüdigkeit oder Routine kann aber weder bei ihm noch bei den anwesenden Mitgliedern die Rede sein, wie die lebhaften Diskussionen während der Versammlung bewiesen. In seinem Rückblick freute sich der Vorsitzende über die ermöglichten Anschaffungen im Bereich der Bühnentechnik, die Unterstützung durch eine hauptamtliche Teilzeitkraft und natürlich über die starke und gute Publikumsresonanz im vergangenen Jahr. Dabei verwies er insbesondere auf die gelungenen Feierlichkeiten zum 35jährigen Jubiläum des Theaters. Startend mit einem Poetry Slam – ein Novum in der Theaterwerkstatt – begannen die Feierlichkeiten und wurde dann mit Veranstaltungen für Kinder bis zu einem bunten Fest für jede Altersgruppe fortgeführt.  

Beeindruckend auch die Zahlen, die er nicht ganz ohne Stolz verkündete: Es gab insgesamt zehn Gastspiele, fünf Sessions des Musikerforums, vielfältige Aktivitäten im Bereich des Jugendtheaters und neun Aufführungen des eigenen Ensembles („Frau Müller muss weg!“).  Letztere konnte sich über die Stadtgrenzen hinaus großer Beliebtheit erfreuen und zählt zu den erfolgreichsten Produktionen des Theaterensembles. 

 „Dabei sind die eher im Hintergrund stattfindenden zahlreichen Vereinsaktivitäten genauso wichtig“, merkt der Vorsitzende an und bezieht sich dabei u.a. auf die vereinsinternen Gruppen wie die Veranstaltungsgruppe, die Technik, den Kostümfundus oder den Kulissenbau.  Zwei Mitglieder wurden dabei besonders erwähnt: So ehrte der Vorstand Bahamani Kandulna für ihr langes Engagement in der Vorstandsarbeit und Steffi Meyer, die über Jahre die Internetseite gepflegt und ausgebaut hat. Bei der diesjährigen Vorstandswahl wurden von der Mitgliederversammlung Katrin Heinzelmann als Kassenwart bestellt und Wolfgang Riebold als 2. Vorsitzender im Amt bestätigt.

Den Blick in die Zukunft gerichtet, gab Stefan Heil einen ersten Ausblick auf die neue Spielsaison: Das Kinderensemble unter Leitung von Heidi Vollprecht befindet sich mitten in den Probenarbeiten und wird im September mit dem selbstentwickelten Stück „Das Melborp“ die neue Spielzeit eröffnen. Auch ihre „erwachsenen Kollegen“ vom Ensemble freuen sich, die Theaterwerkstatt mit ihrem neuen Stück wieder für zwei Monate in Beschlag nehmen zu dürfen. Zudem konnten elf Künstler aus vielfältigen Bereichen engagiert werden. Das Programm ist bereits auf der der neu gestalteten Internetseite www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.deabrufbar und wird demnächst offiziell vorgestellt.  

Der Vorstand bedankte sich abschließend bei seinen Mitgliedern und den Zuschauern für die Treue und Unterstützung. Nun stehen noch einige Renovierungsarbeiten an und - sobald die Farbe da ist – kann sich der Verein dem jährlichen Bühnenanstrich widmen, bevor das Theater dann endgültig in seine wohlverdiente Sommerpause geht.